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Lobt die E-Zigaretten und verstoßt sie nicht

Ganz am Anfang waren sie eine fantastische und tolle Möglichkeit, endlich mit dem Rauchen aufhören zu können und sie genossen höchstes Ansehen bei den Menschen, die wussten, um was es bei elektronischen Zigaretten wirklich geht. Allerdings scheint es immer den gleichen Wandel der Gesellschaft zu geben, denn bereits nach einigen Jahren gibt es auch Gegenden, in denen die elektronischen Zigaretten das gleiche Ansehen genießen, wie Tabakzigaretten. Es scheint sich eine Änderung darin breit gemacht zu haben, wie die Menschen elektronischen Zigaretten heute gegenüberstehen.

In Städten wie New York City oder Santa Monika werden sogar schon Gesetzte verabreicht, durch welche die Verwendung elektronischer Zigaretten in der Öffentlichkeit verboten ist. Dies ist sehr seltsam, denn solche Gesetzte können nicht aufgrund der Angst um die Folgen des Passivrauchens verabreicht werden, denn bei E-Zigaretten entsteht kein Rauch. Man will die E-Zigaretten verbieten, damit sie nicht zu stark in Umlauf kommt. Doch macht ein solches Gesetz wirklich einen gravierenden Unterschied? Das Erschreckende an der Sache ist, dass immer mehr Städte und Gemeinden mit dem Gedanken spielen, Verbote gegen E-Zigaretten auszusprechen.

ezigaretten

Sollten Sie der Ansicht sein, dass ein Verbot elektronischer Zigaretten ein wenig verrückt ist, dann sollte allerdings berücksichtigt werden, dass diese Städte die elektronischen Zigaretten lediglich für Jugendliche verbieten wollen, die das 21. Lebensalter noch nicht erreicht haben. Doch auch diese Vorgehensweise kann als verrückt betrachtet werden, denn was passiert wohl, wenn ein 20-jähriger mit dem Rauchen aufhören möchte und felsenfest davon überzeugt ist, dass elektronische Zigaretten die einzig sinnvolle Lösung sind? Sollen diese jungen Menschen etwa weiterhin Zigaretten rauchen und warten, bis sie endlich 21 Jahre alt sind?

Die einzige „rettende Gnade“ sind die zahlreichen Ärzte und Mediziner, die sich mit der Thematik auseinandergesetzt haben und die elektronischen Zigaretten als regelrechte Lebensretter betrachten. Sie wissen genau, dass diese kleinen Geräte bereits Millionen Menschen dabei geholfen haben, endlich mit dem Rauchen aufzuhören und sie erkennen zudem die Gefahren, die durch die zahlreichen Giftstoffe verzeichnet werden, welche in Tabakprodukten zu finden sind. Elektronische Zigaretten sind hinsichtlich der Anwendung deutlich sicherer und es gibt keinen Zweifel daran, dass deren Gebrauch eigentlich unterstützt und vorangetrieben werden sollte. Natürlich kann sich der ein oder andere über die Geschmacksrichtungen aufregen, jedoch handelt es sich dabei um eine kleine, einfach zu implementierende Änderung und eine Vielfalt an Geschmacksrichtungen kann nun wirklich nicht als schlimm betrachtet werden, oder?

Wir müssen sicherstellen, dass diejenigen mehr über das Dampfen erfahren, die bereits seit vielen Jahren Kampagnen gegen das Rauchen in die Wege leiten, so dass elektronische Zigaretten nicht mehr mit den gefährlichen Tabakzigaretten in einen Topf geschmissen werden. So wird niemandem geholfen und eine solche Ignoranz sorgt leider dafür, dass sich viele Menschen nicht trauen, die zahlreichen Vorteile der elektronischen Zigaretten zu erleben. Ist ein völliges Verbot elektronischer Zigaretten wirklich das, was diese Menschen wollen? Höchstwahrscheinlich nicht.

Was sind E-Zigaretten?

E-Zigaretten, auch als elektronische Zigaretten und Vaporizer Zigaretten bekannt, sind kleine Geräte, die geringe Dosen an verdampftem Nikotin freigeben, welches somit inhaliert werden kann. Die Geräte werden mit Batterien betrieben und können natürlich auch Lösungen verdampfen, die kein Nikotin enthalten. Die Hersteller verkaufen diese Produkte als Alternative für Tabakkonsumenten, die in Zukunft vermeiden möchten, den gefährlichen Tabakrauch inhalieren zu müssen. Tabakrauch enthält mehr als 4.000 verschiedene Chemikalien, wobei eine Vielzahl gefährlich für die Gesundheit der Konsumenten sind.

Hersteller und auch eine signifikante Anzahl an Anwendern sagen, dass das Inhalieren elektronischer Zigaretten sich sehr ähnlich anfühlt, wie beim Rauchen einer Tabakzigarette, nur dass es eben keinen Rauch gibt.

E-Zigaretten weisen eine königliche Form auf, sehen oftmals auch genau wie normale Zigaretten aus oder auf Wunsch auch wie Zigarren, Zigarillos oder Pfeifen. Einige sehen auch wie Kugelschreiber aus. Die meisten dieser elektronischen Zigaretten können wiederverwendet werden und weisen ersetzbare oder nachfüllbare Kartuschen auf. Ein geringer Prozentsatz der hergestellten Produkte können nur einmal verwendet werden und landen nach der Verwendung in der Mülltonne.

Die elektronische Zigarette kam 2004 auf den Markt und wurde in China erfunden. Im Jahre 2003 erfand Hon Lik, ein Mediziner aus China, die kleinen Geräte. Golden Dragon Holdings, das Unternehmen für das Lik arbeitete, begann in den Jahren 2005-2006 damit, die E-Zigaretten weltweit zu vertreiben. Nicht lange darauf änderte Golden Dragon Holdings seinen Namen in Ruyan.

Die meisten der aktuell angebotenen Modelle sind automatisch – der Anwender zieht daran und ein Sensor aktiviert ein Heizelement, welches wiederum die flüssige Lösung zu Dampf werden lässt, den der Anwender dann einatmen kann. Der Anwender hat die freie Wahl, ob er sich Lösungen besorgt, die Nikotin aufweisen oder ob er lieber eine Lösung ohne Nikotin dampfen möchte. Bei älteren Modellen (manuelle Geräte) gibt es einen kleinen Knopf, mit welchem das Heizelement an- und ausgeschaltet werden konnte. Eine LED zeigt an, ob das Gerät gerade aktiviert ist und der Anwender somit auch ziehen kann.

Die E-Zigarette besteht aus verschiedenen Komponenten

Die meisten Geräte weisen ein Mundstück, ein Heizelement, eine Batterie (aufladbar) und einige elektronische Schaltkreise auf.

Das Mundstück – auch als Kartusche oder Patrone bekannt. Dieses befindet sich am Ende des Gerätes. Darin befindet sich eine kleine Schale aus Plastik, in welcher sich eine flüssige Lösung befindet, durch welche das Mundstück betrieben wird.

Die Lösung kann verschiedene Nikotinwerte aufweisen.

Hersteller vertreiben diese Mundstücke in der Regel unter dem Namen Cartridge, wobei es sich dabei entweder um ein wieder befüllbares oder ersetzbares Stück handelt, das einfach und problemlos ausgetauscht werden kann, wenn es wieder Zeit dafür ist.

Statt einer solchen Cartridge zu verwenden, können auch Drip-Tips eingesetzt werden – das absorbierende Material wird entfernt und die Flüssigkeit wird direkt auf den Atomizer gegeben.

  • Der Atomizer – Dies ist das Heizelement, durch welches das Liquid erhitzt wird und somit der Dampf entsteht, den der Konsument inhaliert. Ein Atomizer muss regelmäßig ausgetauscht werden, in der Regel alle 3 bis 6 Monate, je nach Häufigkeit der Anwendung.
  • Die Batterie und ein paar elektronische Komponenten – Die meisten Produkte sind mit einer aufladbaren Batterie ausgestattet. Durch diese Batterie wird das Heizelement betrieben. Die Lebensdauer der Batterie hängt zum einen davon ab, wie häufig die elektronische Zigarette zum Einsatz kommt und zudem von Art, Größe und Betriebsumgebung. Sie ist in der Regel das größte Bauteil einer elektronischen Zigarette.Neuere Versionen verfügen über Sensoren, die automatisch das Heizelement in Gang bringen, sobald der Konsument am Mundstück zieht, aber es gibt auch Geräte, bei denen der Anwender während dem Ziehen einen Knopf drücken muss.

Viele Geräte weisen eine LED (licht-emittierende Diode) auf, durch welche dem Konsumenten angezeigt wird, dass das Gerät aktiv ist.

Neueste Nachrichten über E-Zigaretten präsentiert von MNT News

‘E-Zigaretten ‘helfen beim Rauchstopp’, zeigen neueste Studien auf – Auch wenn viele Gesundheitsapostel warnen, dass elektronische Zigaretten nicht als Gerät vermarktet werden sollten, die dem Rauchstopp dienen, zeigte eine neue Studie, dass durch den Einsatz einer elektronischen Zigarette auch ohne professionelle Hilfe eine Erfolgsquote von 60% beim Rauchstopp verzeichnet wurde, was ein deutlich besseres Ergebnis ist, als es bei denen verzeichnet wird, die einzig und allein durch Willenskraft oder Therapien vom Rauchen loskommen wollen.

Die Studie wurde von Forschern am University College London (UCL) in Großbritannien durchgeführt und in der Zeitschrift Addiction veröffentlicht.

Was ist in den Kartuschen enthalten?

Die verschiedenen Lösungen werden oftmals als E-Liquid oder E-Juice bezeichnet. Die meisten Hersteller produzieren gleich hunderte verschiedener Geschmacksrichtungen. Diejenigen, die Nikotin ohne Rauch konsumieren wollen, können sich eine Lösung besorgen, bei welcher das Nikotin in Propylenglykol und/oder pflanzlichem Glyzerin aufgelöst wird – beides bekannte Zusatzstoffe der Lebensmittelindustrie. Experten weisen bereits seit vielen Jahren darauf hin, dass Propylenglykol seit der Einführung in den 1950er Jahren keine ernsthaften Nebenwirkungen aufwies, wobei sie damals in erster Linie in Inhalatoren eingesetzt wurden, die beispielsweise bei Asthma helfen. Die FDA (Food and Drug Administration) der USA hat diesen Inhaltsstoff sogar auf die Liste der GRAS (allgemein als sicher eingestufte Stoffe) Substanzen gesetzt.

Die Lösungen werden in verschiedenen Nikotinpegeln hergestellt, die von Null bis zu sehr hohen Mengen reichen (24-36 mg/ml).

Einige Geschmacksrichtungen wie Tabak/Menthol-Mischungen, versuchen die echten Zigaretten so gut es geht nachzuahmen. Einige Marken behaupten sogar, die Geschmacksrichtungen bestimmter Marken imitieren zu können.